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Dienstag, 21. November 2017
   


Stadtbibliothek G. E. Lessing
Lessingplatz 3
01917 Kamenz
Tel. 03578/379-288
Fax 03578/379-289
 
Erwachsenenbibliothek
Mo - Fr
10:00-18:00 Uhr
Mi
geschlossen
 
Kinderbibliothek
Mo & Fr
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Di & Do
13:00-18:00 Uhr
 
Mobile Bibliothek
04. Dezember 2017
08. Januar 2018
 
 

Presseinformationen


Presseinformation 2017-10 Kilian

KILIAN – Kinderliteratur anders

Leseförderung für fremdsprachige Schüler in der Stadtbibliothek G. E. Lessing

Am Mittwoch, dem 29. November 2017, 10 Uhr, kommen 30 Schüler mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) von der Grundschule am Forst in die Stadtbibliothek G. E. Lessing, die sie mit künstlerischen Mitteln an die wunderbare Märchenwelt der Brüder Grimm heranführen will. Madame Rosa aus Pulsnitz wird den Kindern mit großen Filzpuppen von Schneewittchen erzählen, die sich vor ihrer bösen Stiefmutter zu den sieben Zwergen in den Wald rettet.

Im Jahr 2012 startete der Landesverband Sachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V. zusammen mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus das Projekt KILIAN, das mit einem Etat von 65.000 Euro zum festen Bestandteil der Leseförderung im Freistaat Sachsen geworden ist. Jährlich finden mehr als 100 Veranstaltungen statt, in denen Künstler verschiedener Genres die Inhalte von Geschichten darstellen. Dadurch erfahren insbesondere Förderschüler und fremdsprachige Kinder in einer von Buch und Lesen geprägten Umgebung, wie viel Spaß Texte machen können.

Wollen Öffentliche Bibliotheken ein solches Literaturerlebnis bieten, können sie die KILIAN-Veranstaltungen kostenfrei buchen. Allerdings müssen sie schnell reagieren, um eines der limitierten Angebote zu erhalten. Der Stadtbibliothek im Lessinghaus ist das bereits zum vierten Mal gelungen.

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© Deutscher Bibliotheksverband e.V./Sachsen


Presseinformation 2017-09 Aktionswoche Sucht

Nächte mit Affen im Nacken

Stadtbibliothek G. E. Lessing lädt zu Autorenlesung ein

„Crystal Meth ist ein Gemisch aus Ephedrin, Abflussreiniger und Batteriesäure. Eine Droge ohne Anspruch, härter und billiger als Kokain.“ Sebastian Caspar weiß, wie sie wirkt und wie man davon loskommt. In seinem Roman „Zone C“ hat er den von Drogen bestimmten Alltag verarbeitet. Am Montag, dem 25. September 2017, 20 Uhr, ist der Leipziger Autor in der Stadtbibliothek Kamenz zu Gast, um aus seinem autobiografischen Buch zu lesen. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Mit der Veranstaltung wird die „Aktionswoche zur Thematik Sucht“ im Landkreis Bautzen offiziell eröffnet, die eine intensive Auseinandersetzung mit den Problemen Alkohol, Rauchen & Co. ermöglicht.

Für zwei 8. Klassen der 1. Oberschule Kamenz gibt es bereits am Vormittag in der Kamenzer Bibliothek eine Begegnung mit der Romanfigur Sten und dessen Freund Monti, der scheinbar naiv und sorglos in den Tag hineinlebt. Was Sten nicht weiß: Monti birgt ein dunkles Geheimnis, und er selbst befindet sich näher am Abgrund, als ihm bewusst ist.

Dass sich die Stadtbibliothek G. E. Lessing an der jährlichen Projektwoche des Aktionskreises Suchtprophylaxe Bautzen unter Koordination des Netzwerkes für Kinder und Jugendarbeit e.V. Bischofswerda beteiligt, hat einen guten Grund: Immerhin gibt es in der Kamenzer Bibliothek mehr als 800 jugendliche Nutzer. Darüber hinaus stehen rund 130 Medien zum Thema Sucht zur Verfügung. Die Einrichtung im Obergeschoss des Lessinghauses versteht sich aber nicht nur als Verleiher von Medien, sondern auch als ein Ort, wo man persönliche Beratung erhält und miteinander ins Gespräch kommen kann. Dafür wird zur Autorenlesung mit Sebastian Caspar und einem Experten der Suchtberatungsstelle der Diakonie Kamenz ausreichend Zeit sein.

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Sebastian Caspar © by fLy | Ralf Menzel

Presseinformation 2017-08 Buchsommer Abschluss vom 15.08.2017

Zum Schulstart eine Eins in Deutsch - Buchsommer-Finale in der Stadtbibliothek G. E. Lessing

 

 

 

 

 

Pizza und Cola schmeckt auch Bücherfreunden und Leseratten …

78 Jugendliche erhielten am Sonntag, dem 13. August 2017, zur Abschlussparty am Malzhaus ihre Lese-Zertifikate. Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Musiker Dany Rabbagh aus Dresden. Die Stadtbibliothek hatte zum sechsten Mal zur Ferienaktion „Buchsommer“ eingeladen. Von den 110 angemeldeten Jungen und Mädchen erreichten 69 Prozent das Ziel. Sie lasen in acht Wochen drei nagelneue Bibliotheksbücher, bewerteten diese und stellten sich einer kurzen „Lese-Prüfung“ durch die Bibliotheksmitarbeiterinnen.

78 Schüler erhielten das Lese-Zertifikat. Auch wenn die Mädchen in der Mehrzahl waren, holen die Jungen immer mehr auf. In diesem Jahr steigerten sie sich auf einen Anteil von 33 Prozent.

 

 

 

Die elf- bis 16-Jährigen kamen aus 15 unterschiedlichen Schulen. Darunter befanden sich neben den Kamenzer Einrichtungen auch die Sorbische Oberschule Räckelwitz, das Goethe-Gymnasium Bischofswerda, die Oberschule Bernsdorf und die Freie Schule Schwepnitz. Während die meisten von ihnen bereits einen Bibliotheksausweis hatten, meldeten sich zwölf Schülerinnen und Schüler neu in der Kamenzer Bibliothek an.

Der junge Musiker Rany Dabbagh bot den mehr als hundert Gästen Improvisationen aus Klängen und Wörtern.

Die Ferienaktion hat in der Lessingstadt immer mehr Zulauf erhalten und erzielte in diesem Jahr ihr bestes Ergebnis. Doch sind es weder die Verlosung der Büchergutscheine noch Pizza und Cola zur Abschlussparty, die zum Mitmachen animieren, sondern die Lese-Zertifikate des Sächsischen Kultusministeriums, von dem dieses Projekt gemeinsam mit den Sächsischen Bibliotheken durchgeführt wird. So können die Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer die Lese-Leistungen der Buchsommer-Teilnehmenden bei der Benotung im Unterricht berücksichtigen. Wenn das kein Ansporn ist … Vor allem aber ist es eine gelungene Maßnahme, um auch bei Büchermuffeln die Leselust und -kompetenz zu fördern. Die finanzielle Unterstützung durch den Freistaat Sachsen – mit 800 Euro in Kamenz – ist deshalb gut angelegtes Geld, das langfristig unschätzbare Zinsen bringt.


Presseinformation 2017-07 vom 14. Juni 2017

Sommer, Sonne, Buch – Ferienaktion in der Stadtbibliothek G. E. Lessing

Die Kamenzer Bibliothek lädt während der Sommerferien Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren wieder zum Ferien-Lesespaß ein. Am Mittwoch, dem 14. Juni 2017, enterten 47 Schüler der 1. Oberschule Kamenz als erste das Bücher-Bassin in der Erwachsenenbibliothek im Obergeschoss des Lessinghauses. Ihre Lehrerin, Frau Elvira Schulz, motiviert Jugendliche seit sechs Jahren für den Buchsommer, weil sie es wichtig findet, „wenn in den Ferien ein Buch in die Hand genommen und gelesen wird. Das lässt das Herz eines Deutschlehrers höherschlagen“. Und was animiert Schüler zum Mitmachen? Benedikt Gneuß nimmt seit drei Jahren teil. „Es macht Spaß, in den Ferien mal wieder zu lesen, wenn man dadurch das neue Schuljahr gleich mit einer Eins in Deutsch starten kann. Außerdem macht sich das Lese-Zertifikat vielleicht nicht schlecht bei der Bewerbung.“, so der Achtklässler.

Und so geht’s: Teilnahmeschein in der Bibliothek oder in der Schule besorgen und ausfüllen. Danach in den 200 brandneuen Titeln stöbern und während der Ferien mindestens drei Bücher lesen. Egal ob Fantasy, Krimi, Liebesgeschichten, spannende Romane oder Sachbücher – selbst für den größten Lesemuffel ist etwas dabei. Denn die Aktion wendet sich an alle, die in der Freizeit und ohne Leistungsdruck ihre Lesefähigkeit verbessern wollen oder einfach nur Spaß am Lesen haben. Die Teilnahme ist kostenlos. Die gelesenen Bücher werden bei der Abgabe in ein Logbuch eingetragen. Wer drei Bücher geschafft hat, bekommt zur Abschlussparty am Sonntag, dem 13. August 2017, ein Zertifikat, das dem Deutschlehrer vorgelegt werden kann. Außerdem bekommt jeder Teilnehmer die Chance auf einen Büchergutschein in Höhe von 25 Euro. Der Los-Topf entscheidet über die drei Glücklichen.

Unter dem Motto „Beim Lesen tauch ich ab“ beteiligen sich mehr als 90 Bibliotheken in Sachsen am jährlichen Buchsommer. Die Stadtbibliothek G. E. Lessing ist zum sechsten Mal dabei. Das Ziel des vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten Projekts, das gemeinsam vom Bibliotheksverband und dem sächsischen Kultusministerium durchgeführt wird, ist die Stärkung der Lesekompetenz von Jugendlichen.

Foto zur kostenlosen Veröffentlichung (© Stadtbibliothek):

Ran ans Bassin: Claudia Dignat, Filippa Reimers, Fabian Röhl, Michelle Winkler und Sebastian Faust von der 1. Oberschule Kamenz haben die passende Ferien-Lektüre in der Stadtbibliothek G. E. Lessing gefunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Presseinformation 2017-06 Kolin vom 16. Mai 2017

Knihovna heißt Bibliothek

Erfahrungsaustausch der Bibliotheken aus Kamenz und Kolin

Dass die Stadtbibliothek G. E. Lessing an einem Öffnungstag geschlossen bleibt, ist für ihre Nutzer ungewöhnlich. Am 12. Mai 2017 hatten sie aber großes Verständnis dafür. Denn das Bibliotheksteam startete an diesem Freitagmorgen nicht wie gewohnt die Computer in der Bibliothek, sondern das Dienstauto der Stadt Kamenz und los ging die Reise in die tschechische Partnerstadt Kolin. Grund war eine Einladung zum tschechisch-deutschen Kulturfrühling. Das Navi war programmiert mit Ziel „MESTSKA KNIHOVNA KOLIN“ = Stadtbibliothek Kolin. Nach einer herzlichen Begrüßung und dem Austausch von Gastgeschenken gab es anregende Begegnungen mit den tschechischen Kolleginnen und Kollegen. Bei der Besichtigungstour durch die Bibliothek staunten die Kamenzer über mehrere kleine Ausstellungen, die ideenreich und kreativ über die Lessingstadt informierten. Die Verständigung war durch die sachverständigen und humorvollen Übersetzungen von Frau Vera Dolezalowa zum Glück kein Problem. Sie kennt Kamenz bereits durch viele Städtepartnerschaftsbesuche.

Nach einem gemeinsamen typisch tschechischen Mittagessen gab es eine kleine Stadtführung rund um den Karlsplatz im mittelalterlichen Stadtzentrum. In Kolin existierte seit dem 14. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde. Historische Zeitzeugen sind ein gut erhaltenes jüdisches Viertel mit der Synagoge aus dem 15. Jahrhundert. Im klassizistischen Gebäude der ehemaligen jüdischen Schule befindet sich heute die Stadtinformation. Das Bibliotheksteam übernachtete im ehemaligen Rabbiner-Haus. Die Koliner jüdische Gemeinde zerfiel im Jahr 1953. In der Synagoge, die heute kulturellen Zwecken dient, erlebten die Kamenzer am Abend einen Festakt mit klassischem Konzert des international prämierten Zemlinsky-Streichquartetts. Im Anschluss wurde eine Publikation deutsch-tschechischer Lyrik von Literaten des Koliner Elbegebietes präsentiert. Der Koliner Bürgermeister Vit Rakusan, der die Veranstaltung moderierte, kam bei einem kleinen Bankett und leichtem Swing im Innenhof der Synagoge dann mit den deutschen Gästen ins Gespräch. Seine herzlichen Grüße an alle Kamenzer Bürger nahmen wir auf die Heimreise mit und geben diese hiermit weiter. Die Koliner waren tolle Gastgeber, so dass leicht neue Kontakte geknüpft werden konnten. Selbstverständlich haben die Kamenzer die tschechischen Bibliothekare zum Gegenbesuch eingeladen.


Presseinformation 2017-05 Kooperation Pulsnitz

Verbandelt

Bibliotheken in Kamenz und Pulsnitz kooperieren weiter

Am 4. April 2017 unterschrieben der Kamenzer Oberbürgermeister Roland Dantz und die Pulsnitzer Bürgermeisterin Barbara Lüke die Fortsetzung der Kooperationsvereinbarung ihrer Stadtbibliotheken. In den nächsten zwei Jahren, in denen diese gilt, wollen die Bibliotheken eine Verbundlösung entwickeln, die in beiden Kommunen eine zukunftsfähige Bibliothek sichert.

Seit Juni 2015 arbeiten die Öffentlichen Bibliotheken in Kamenz und Pulsnitz eng zusammen. Sie haben getestet, inwieweit sich Synergien nutzen und welche Ressourcen sich bündeln lassen. Einwohnerschwächere Gemeinden haben selten die notwendige Kraft, um die steigenden Standards einer modernen und internetbasierten Bibliotheksarbeit zu gewährleisten. Die Stadtbibliothek G. E. Lessing wird deshalb weiterhin die Pulsnitzer Einrichtung mit Austauschbeständen versorgen, so dass dort trotz geringem Erwerbungsetat regelmäßig aktuelle Literatur zur Verfügung steht. Darüber hinaus haben die Kamenzer die Nachbarstadt in den Tourenplan ihres mobilen Hausservice aufgenommen und unterstützen fachlich das Bibliothekspersonal. Bibliothekskunden beider Städte können auch ihre Entleihungen am jeweiligen Heimatstandort zurückgeben.

Die neue Vereinbarung sieht zusätzlich vor, dass die Kamenzer die bibliothekspädagogischen Veranstaltungen für Kindergärten und Schulen in Pulsnitz unterstützen. Die Pulsnitzer Bürger wiederum müssen nicht mehr nach Kamenz fahren, um eine Fernleih-Bestellung aufzugeben. Dies ist jetzt samt Gebührenabrechnung vor Ort in Pulsnitz möglich.

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Kamenz und Pulsnitz setzen ihre kommunale Zusammenarbeit fort. Die Bürgermeister unterschrieben am 4. April 2017 in Pulsnitz die neue Kooperationsvereinbarung für ihre Bibliotheken.


Presseinformation 2017-04 Themenregal Film vom 28. März 2017

Verfilmte Literatur

Neues Themenregal in der Stadtbibliothek G. E. Lessing

Die Kamenzer Bibliothek bietet gegenwärtig in ihrer Erwachsenenabteilung ein neues Themenregal an. Diesmal dreht sich alles um Buchverfilmungen. Unter dem Titel „Verfilmte Literatur“ wurde ein reichhaltiges Angebot an cineastischen Werken aller Art zusammengetragen, denen eine literarische Schöpfung als Grundlage dient. Nahezu von der Geburtsstunde des Films an wurden literarische Stoffe in bewegte Bilder adaptiert. So schuf der französische Filmpionier Georges Méliès bereits im Jahre 1902 mit seinem Werk Le Voyage dans la Lune (Die Reise zum Mond) einen Science-Fiction-Film, der sich an Jule Vernes Büchern „Von der Erde zum Mond“ und „Reise um den Mond“ sowie dem Roman „Die ersten Menschen auf dem Mond“ von H. G. Wells orientierte. Seitdem sind tausende von Verfilmungen entstanden, die auf einer zuvor veröffentlichten Publikation beruhen. Die besten davon werden seit 1929 mit dem Academy Award, besser bekannt als Oscar, in der Kategorie „Bestes adaptiertes Drehbuch“ geehrt. Darunter solch legendäre Klassiker wie Vom Winde verweht, Einer flog über das Kuckucksnest, Schindlers Liste oder Wer die Nachtigall stört.

Von den mehr als 2.000 Filmen, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene, die es in der Stadtbibliothek insgesamt gibt, haben über 400 eine Buch-Vorlage und laden nun im neuen Themenregal zum Stöbern ein. Außerdem werden, soweit verfügbar, auch die zugrundeliegenden Schriftwerke in der repräsentativen Auswahl gewürdigt.

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Presseinformation 2017-03 vom 16. Januar 2017

Frühe Neue Zeiten

Aktuelles Themen-Regal in der Stadtbibliothek G. E. Lessing

Bibliotheksnutzer wissen es: Jeder Besuch in der Stadtbibliothek G. E. Lessing inspiriert. In den Regalen lauert die Überraschung. Man findet, was man gar nicht gesucht hat. Doch oftmals muss es im Alltag schnell gehen und bleibt keine Zeit für bedächtige Entdeckungsreisen durch über 30.000 Medien. Für „Bibliothekssprinter“ gibt es in Kamenz mehrere Angebote zum schnellen Zugreifen. Dazu gehört neben den Bestsellern und den Neuerscheinungen eine thematische Medienpräsentation zu wechselnden Themen. Sie widmet sich gegenwärtig, flankierend zum Leitgedanken der Lessing-Tage, einer spannenden Geschichte des Aufbruchs im 16. Jahrhundert. Kopernikus begründete ein neues Weltbild, es wurden prächtige Renaissance-Gebäude errichtet und erbitterte Religionskriege geführt. Wer zum 500. Reformationsjubiläum im Bibliothekskatalog Informationen über die Luther-Zeit sucht, erhält mehr als zweihundert Treffer. Es handelt sich dabei sowohl um aktuelle Sachliteratur als auch Romane, Kinderbücher, Filme und Hörmedien. Daher stehen die Titel nicht an einem Ort, sondern verstreut in verschiedenen Regalen. Das Bibliotheksteam bietet sie bis zum 28. Februar 2017 in einer aufschlussreichen Zusammenstellung an. Zugreifen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Presseinformation 2017-02 vom 12. Januar 2017

 

Zu Gast bei der Lutherin: Die Kochkunst des "Herrn Käthe"

 

Die Stadtbibliothek G. E. Lessing lädt am Sonntag, dem 29. Januar 2017, 15 Uhr, zum Lese-Café mit der sächsischen Autorin Regina Röhner ins Röhrmeisterhaus ein (Lessingplatz 1) und will die Gäste am 518. Geburtstag von Luthers Frau Katharina von Bora (1499 bis 1552) mit Köstlichkeiten „a la Käthe“ überraschen! Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Lessing-Museum zu den 51. Kamenzer Lessing-Tagen statt und kostet 7,50 Euro inklusive Kaffee-Gedeck. Aufgrund der begrenzten Platzkapazität empfiehlt es sich, die Eintrittskarten rechtzeitig im Museum zu besorgen.

 

"Herr Käthe", pflegte Luther seine Frau Katharina von Bora zu nennen, und damit war im 16. Jahrhundert eigentlich schon alles gesagt. Katharina hatte "die Hosen an", sie stand einem großen Haushalt vor, sorgte für den Wohlstand der Familie und war quasi der Kopf eines funktionierenden Kleinunternehmens.

Eigentlich hatte man für sie etwas ganz Anderes vorgesehen: Nonne sollte sie werden, ihr Leben hinter Klostermauern verbringen. Dass sie vor diesem Leben floh und den Reformator Martin Luther heiratete, war vielleicht der erste große Skandal der Neuzeit. Aber die Klosterzeit war nicht umsonst: Katharina wusste, wie man eine Gutsherrschaft verwaltete, Gärten und Felder bewirtschaftet - und so kocht bzw. kochen lässt, dass es nicht nur für große Tischgesellschaften reicht, sondern auch noch allen schmeckt.

Auf der Grundlage von Luthers Briefen, Tischreden und archäologischen Funden auf dem Grundstück des Wittenberger Lutherhauses hat Regina Röhner den lutherschen Haushalt mitsamt der vom Reformator geschätzten Hausmannskost rekonstruiert und lässt dies alles, auf charmante und geistreiche Weise, wiederauferstehen - natürlich mit vielen Rezepten zum Nachkochen und Ausprobieren.

 

Regina Röhner, geboren 1952 in Hohenstein-Ernstthal, Diplom-Mathematikerin, widmete sich nach einem Fernstudium am Leipziger Literaturinstitut „Johannes R. Becher“ ihrer Leidenschaft, der Schriftstellerei. Erzählungen, Geschichten und Porträts zu historischen Themen aus der Region Sachsen hat sie seither veröffentlicht. Mit Liebe und Kreativität geht die zweifache Mutter ihrem Hobby – dem Kochen – nach und lässt sich vom eigenen Kräutergarten immer wieder zu neuen Rezepten inspirieren. Ihre „Gefüllte Hähnchenbrust vom Thüringer Brathuhn mit Roter Gartenmelde und Safrannudeln“ gewann beim Vorentscheid des ARD-Buffet-Kochwettbewerbs 2008 unter dem Titel „Typisch regional – bewusst ökologisch“ den ersten Platz!

 

 

Foto (Buchcover) zur kostenlosen Veröffentlichung

 


 

Presseinformation 2017-01 vom 05. Januar 2017

 

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Gute Bilanz in der Stadtbibliothek G. E. Lessing

 

Gemeinschaftliche Nutzung von Ressourcen gehört für etliche Menschen nicht nur beim Carsharing, sondern auch beim Bibliotheksbesuch zum modernen Lebensalltag. 118.663 oder anders gesagt: mehr als einhundertachtzehntausend(!) Ausleihen wurden im vergangenen Jahr allein in der Stadtbibliothek G. E. Lessing getätigt. Damit hat sich jeder der 1.854 Personen, die 2016 in Kamenz einen Bibliotheksausweis besaßen, 64 Medien mit nach Hause genommen und jede der vier Mitarbeiterinnen 29.665 Exemplare – und damit nahezu einmal den gesamten Medienbestand – über die Verbuchungstheke gereicht.

 

Mit rund 33.000 Titeln, 12.000 digitalen Medien und drei Datenbanken gehört die Einrichtung zu den mittelgroßen, finanziell geförderten Bibliotheken, die nicht nur den Stadtbewohnern, sondern auch der Bevölkerung in den umliegenden Gemeinden offensteht. Dass dieses Angebot im ländlichen Raum gebraucht wird, zeigt die Zunahme der Umlandnutzer auf 43 Prozent der Gesamtnutzer. Überhaupt spiegelt sich der Bevölkerungsrückgang weiterhin nur geringfügig in der Bibliothek wieder. Im Gegenteil: 465 Personen haben sich 2016 erstmals als Mitglied registrieren lassen, so dass sich bei den Neuanmeldungen die Steigerung fortsetzte.

Betrachtet man die Bevölkerungsstruktur im Hinblick auf die Bibliothekskundschaft, ist nur wenig Übereinstimmendes abzulesen. So stellen nicht etwa die Senioren als stärkste Bevölkerungsgruppe den höchsten Kundenanteil in der Bibliothek dar, sondern Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern. Die Stadtbibliothek ist eine typische Familienbibliothek mit 25 Prozent der bis 12-Jährigen. Die über 60-Jährigen sind dagegen mit 13 Prozent vertreten. Angesichts der Nutzerstruktur gehört es für die Bibliothek zur Selbstverständlichkeit, rund um die Uhr und mobil erreichbar zu sein. Die Website verzeichnete erneut einen Anstieg der Online-Besucher. Außerdem loggten sich täglich rund 300 Personen ein, um Verlängerungen und Vormerkungen zu tätigen, was übrigens auch über Smartphone möglich ist.

 

Für 39.200 Besucher war die Bibliothek der Lessingstadt auch 2016 wieder ein unverzichtbarer, realer Ort, um sich persönlich und fachkompetent bei Fragen der Bildung und Freizeit beraten zu lassen. Allen Unkenrufen zum Trotz stand das Gedruckte mit 79 Prozent an der Spitze der Entleihungen, während digitale Medien, wie Hörbücher, Filme und Konsolenspiele, auf 21 Prozent kamen. Die E-Books stagnierten in diesem Bereich weiterhin bei drei Prozent.

Rein statistisch gesehen, wurde jeder gegenständliche Titel dreimal verliehen. Bei der Sachliteratur ist seit einigen Jahren ein Anstieg der Benutzung zu beobachten. Das dürfte damit erklärbar sein, dass in Kamenz vorwiegend aktuelle Bücher in den Regalen stehen, die auf das Bedürfnis nach seriösen Quellen reagieren. Erfreuliche Entwicklungen zeigten sich ebenso bei den Zeitschriften und Gesellschaftsspielen. Wurde 2010 jede Zeitschrift nur zweimal ausgeliehen, gingen 2016 die Hefte der 66 Abonnements achtmal aus dem Haus. Bei den Spielen erhöhte sich die Nutzung um das Dreifache. Insgesamt wurden in den letzten zwölf Monaten mehr als 6.000 neue Medien angeschafft.

Ein Arbeitsschwerpunkt im vergangenen Jahr war der 350. Bibliotheksgeburtstag mit drei Veranstaltungen, dem Bi-Bo-Büchlein und einer Ausstellung. Hinzu kamen mehr als 87 Bibliothekseinführungen, Lesungen und Seminare für 1.980 Kinder, Schüler, Erwachsene und Asylbewerber.

Die Stadtbibliothek G. E. Lessing meldet jedes Jahr ihre Kennzahlen an die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS). Diese nationale Datenbasis ermöglicht einen konkreten Leistungsvergleich aller 10.000 Bibliotheken in Deutschland und trägt zur Entscheidungshilfe auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene bei.

 

Foto zur kostenlosen Veröffentlichung (© Stadtbibliothek G. E. Lessing)

 

Ergebnisse 1: Auch die Jüngsten ließen sich 2016 von den Angeboten der Stadtbibliothek G. E. Lessing begeistern. Familien mit Kindern stellten wiederum den größten Anteil der 1.854 Nutzer dar. Die Kultureinrichtung empfing 2016 täglich rund hundert Besucher, bewältigte jeden Öffnungstag tausend Verbuchungen und führte im Jahresverlauf 91 Veranstaltungen durch.

 

Ergebnisse 2: Im vergangenen Jahr feierte die Stadtbibliothek G. E. Lessing ihren 350. Geburtstag, zu dem die Vorschüler des AWO-Kindergartens mit einem bunten Papier-Blumenstrauß gratulierten. Die Ergebnisse der Kultureinrichtung für 2016 können sich im sachsenweiten Vergleich sehen lassen. Sie empfing täglich rund hundert Besucher, bewältigte jeden Öffnungstag tausend Verbuchungen und führte im Jahresverlauf 91 Veranstaltungen durch.


Pressekontakt

Stadtverwaltung Kamenz
Pressestelle

Thomas Käppler
Tel. 03578/379-102

thomas.kaeppler@stadt.kamenz.de

 
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