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Samstag, 22. Juli 2017
   


Stadtbibliothek G. E. Lessing
Lessingplatz 3
01917 Kamenz
Tel. 03578/379-288
Fax 03578/379-289
 
Erwachsenenbibliothek
Mo - Fr
10:00-18:00 Uhr
Mi
geschlossen
 
Kinderbibliothek
Mo & Fr
13:00-16:00 Uhr
Di & Do
13:00-18:00 Uhr
 
Mobile Bibliothek
04. September 2017
09. Oktober 2017
 
 

Chronik der Stadtbibliothek G. E. Lessing

 

Die schulische Bibliothek

1666

Angeregt von Philipp Ludewig Schertlin, Magister der Philosophie an der Ratslateinschule,
wird die Kamenzer Bibliothek „zum öffentlichen Gebrauch“ gegründet.
Sie ist bis ins 18. Jahrhundert an die Ratslateinschule gekoppelt und verfügt über rund 1.300 Bücher, darunter die restlichen Buchbestände des aufgelösten Klosters mit wertvollen Inkunabeln und handgeschriebenen Meßbüchern.

 

Die bürgerliche Bibliothek

1819

Im Zuge der Auflösung der Ratslateinschule verliert die Bibliothek durch Diebstähle von den 1.600 Bänden etwa 1.000. Mit dem Ziel, die Bibliothek „geordnet und gemeinnütziger“ zu machen, stellt die Stadt Kamenz den ersten Stadtbibliothekar ein.

1842

Der verheerende Stadtbrand beschädigt auch die Klosterkapelle, in der sich von Anfang an die Bibliothek befand. Die Bestände werden an verschiedenen Orten gelagert, bis sie im Rathaus wieder der Öffentlichkeit zugänglich sind.

 

Die bildende Bibliothek

1877

Die Stadtbibliothek entwickelt sich zur Volksbücherei, die der Bildung und Unterhaltung breiter Bevölkerungsschichten dient. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts zählt sie knapp 5.000 Entleihungen und über 500 Benutzer. Selbst in den schweren Jahren der Inflation genehmigt die Stadt Kamenz 100.000 Mark für Buchankäufe.

1931

Im neu errichteten Lessinghaus findet neben dem Museum für den großen Sohn der Stadt, Gotthold Ephraim Lessing (1729 bis 1781) auch die Bibliothek ihr neues Domizil.
Innerhalb eines Jahres verdoppelt sich nahezu die Zahl der Leser und Entleihungen.

1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg öffnet die Stadtbibliothek wieder mit 5.150 Bänden.
Sie erhält den Namen "Lessing-Bibliothek".

 

Die literaturpropagandistische Bibliothek

1966

Zum 300. Jubiläum sind die Neuordnung der Bestände und deren frei zugängliche Aufstellung abgeschlossen. Mit mehr als 3.000 Benutzern und über 80.000 Entleihungen präsentiert sich die Bibliothek als leistungsstarke Einrichtung, die mit literaturpropagandistischen Veranstaltungen auf sich aufmerksam macht.

1971

Mit der Kinderbibliothek erhält die Bibliothek eine Ergänzung, die es ihr ermöglicht, sich in besonderer Weise den jüngeren Lesern zuzuwenden. Schallplatten, Musikkassetten und Dias erweitern das Bestandsangebot.

1981

Eine neue Bibliotheksausstattung trägt dem auf mehr als 100.000 Bände angewachsenen Bestand Rechnung. Die Kinderbibliothek und die alte Ratsbibliothek verlassen das Lessinghaus und werden extern untergebracht.

 

Die offene Bibliothek

1994

Die Stadtbibliothek bekommt mit dem Fahrstuhl einen behindertengerechten Zugang. Die Kinderbibliothek zieht in den ehemaligen Kohlenkeller und damit wieder in das Lessinghaus zurück. Die Ratsbibliothek erhält ihren Platz im Stadtarchiv.

1999

Spezialsoftware, Internetservice und neue Medien prägen die Bibliotheksarbeit.

2001

Die Stadtbibliothek wird im Erwachsenenbereich mit einem neuen Regalsystem ausgestattet.

2011

Zum Tag der Sachsen in Kamenz führt die Stadtbibliothek den Schreibwettbewerb „Kamis Abenteuer“ für Grundschüler durch. 80 Geschichten werden veröffentlicht.

2013

Zwölf Bibliotheken, darunter die Kamenzer Einrichtung, gründen die "Onleihe Oberlausitz" und ermöglichen somit ihren Kunden erstmals die Ausleihe von elektronischen Medien. Damit ist die Bibliothek rund um die Uhr und von jedem Ort aus verfügbar. 

 

Stadtbibliothek G. E. Lessing

2015

Zu den 50. Kamenzer Lessing-Tagen wurde die Stadtbibliothek wieder mit dem Namen des großen Kamener Sohnes verbunden. Die seit 1945 gebräuchliche Bezeichnung „Lessing-Bibliothek“ war 1994 aufgegeben worden. Zur festlichen Namensweihe am 29. Januar 2015 las die sächsische Autorin und Lessing-Förderpreisträgerin Angela Krauß. Die Bibliothek begann mit der Sondersammlung von Werken der Lessing-Preisträger und Förderpreisträger des Freistaates Sachsen.
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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